DIE OSTEOPOROSE ENTWICKELT SICH MEIST SCHLEICHEND
Osteoporose ist eine Systemerkrankung des Knochens mit einer Ausdünnung der Knochensubstanz, insbesondere einer Verminderung der Dichte der Knochenbälckchen.




Häufigkeit und Betroffene
Sie tritt in erster Linie bei der Frau nach der Menopause auf, beim Mann deutlich gehäuft nach dem 60. Lebensjahr. Statistisch ist in der Schweiz jede dritte Frau und jeder 5. Mann von einer Osteoporose betroffen.
Das häufigste Symptom sind Knochenbrüche, oft auch nach nur minimalem Trauma. Die am meisten betroffenen Stellen sind die Wirbelkörper, der Schenkelhals sowie die Unterarmknochen. Risikofaktoren sind eine familiäre Disposition, aktivitätsarmer Lebensstil, wenig Aufenthalt im Freien (mangelnde UV-Exposition mit Vitamin D - Mangel), eine frühe Menopause, Rauchen sowie Behandlungen über längeren Zeitraum mit kortisonhaltigen Präparaten.



 
 

Kosten und Sterblichkeit
Die Osteoporose wird aufgrund der demographischen Entwicklung in Europa und insbesondere in der Schweiz noch an medizinischer, aber auch volkswirtschaftlicher Bedeutung gewinnen.
So belaufen sich die Primär-Kosten für eine Schenkelhalsfraktur auf mehrere zehntausend Franken, 20% der Patienten bleiben pflegebedürftig, was zu einer Addition derselben Summe führt – jährlich. Die Mortalität (Sterblichkeit) ist nach einer osteoporotischen Wirbel- oder Schenkelhalsfraktur deutlich erhöht.



 
 

Prävention und Therapie
In der Prävention wäre bereits ein adäquates Aktivitäts- und Ernährungsverhalten in der Jugend wichtig, da in dieser Zeit die absolut maximale Knochenmasse definiert wird. Zu späterem Zeitpunkt gilt eine optimale Versorgung mit Kalzium und Vitamin, genügend Sonnenexposition und Krafttraining als entweder präventiv oder therapieunterstützend. Massnahmen wie Gymnastik und Walking tragen kaum etwas zur Stärkung der Knochen bei, da diese nur auf adäquate Biegebelastung mit einer Aktivierung der knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) reagieren. Schwimmen unter weitgehender Aufhebung der Schwerkraft ist ein durchaus adäquates Ausdauertraining, bei Osteoporose aber kontraproduktiv.
Bei guter Ernährung und zweimaligem Krafttraining pro Woche ist innerhalb von zwei Jahren mit einer Zunahme der Knochendichte von 10-15% zu rechnen, was wiederum zu einer Reduktion des Frakturrisikos von 50% führt! Ist bereits eine Osteoporose diagnostiziert, empfiehlt es sich, nicht direkt mit einem ferein Krafttraining zu beginnen, sondern zuerst eine 1:1 betreute medizinische Kräftigungstherapie durchzuführen.
Medikamentös steht bei einer diagnostizierten Osteoporose (mittels DEXA-Messung!!) die Behandlung mit Biphosphonaten (+ Calcium/Vit.D) im Vordergrund. Diese hemmen die knochenabbauenden Zellen und führen dadurch zu einer positiven Knochenbilanz. Diese Behandlungen sind perfekt mit einer kräftigenden Therapie kombinierbar!


Das Kompetenzzentrum
Bei ÄQUILIBRIS REHAB haben wir uns auf die Prävention, Erkennung und Behandlung der Osteoporose spezialisiert. Genug ernst genommen, bietet diese Erkrankung heutzutage hervorragende Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten – ohne Nebenwirkungen. Dies verhindert Schmerz und Immobilisation und spart enorme Kosten!



 
Startseite
KRÄFTIGUNGSTHERAPIE
OSTEOPOROSE
MÄNNERMEDIZIN
KILOREVOLUTION
PRAXISBLOG
eDoc
ÄQUILIBRIS Care
Diagnostik
MFT-Koordination
Philosophie
Spielkultur
Praxis
Bücher
Kosten
Öffnungszeiten
Ihr Weg zu uns
Team
 
zurück
 

zurück Links Kontakt