Die Muskulatur hat zwei Funktionen:
Stütz- und Fortbewegungsgewebe Diese Funktion ist heute glücklicherweise nach Jahrzehnten des Negierens unbestritten. Ob Gelenke oder die Wirbelsäule: je besser die umgebenede Muskulatur, desto weniger Beschwerden, desto weniger Abnützungen, desto mehr Wohlbefinden, desto mehr Leistungsfähigkeit.
Die Muskulatur als Stoffwechselorgan Erst vor wenigen Jahren wurde erkannt, dass die Muskulatur ein ganz wesentlich stoffwechselaktives Organ ist. So ist es praktisch der einzige Ort im Körper, in welchem Fett nicht gehortet sondern verbrannt wird.
Muskulatur hat einen 25 fach (!) höheren Stoffwechsel als das träge Fett. Dies hat äusserst positive Auswirkungen auf den Zucker- und Insulinstoffwechsel.
Muskulatur schüttet durch Signalstoff in den Kreislauf aus: Interleukin-6. Dieses startet eine Kaskade von Signalmolekülen, die eine stark entzündungshemmende Wirkung haben. Und: Vor allem blockiert Interleukin-6 die Wirkung eines anderen Signalmoleküls: TNF-alpha, das als Kommandeur bei vielen Entzündungen im Körper agiert und an der Entstehung vieler chronischer Krankheiten beteiligt ist.
Etwas zu kompliziert? Deshalb einige gute Gründe, endlich an die Muskulatur und die Kräftigung zu denken!
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